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Dietenhofen - Gesuchter Brandstifter festgenommen - Polizeihund im Einsatz

Herausgegeben von in Pressemeldungen rund ums Diensthundewesen · 31/10/2014 21:17:17

DIETENHOFEN - Vor einer Woche brannten drei Scheunen in Ebersdorf (Landkreis Ansbach) aus. Mit Hochdruck durchforstete die Polizei des angrenzende Waldstück nach dem Besitzer, der offenbar an Verfolgungswahn leidet und unter Verdacht steht, seine Scheunen selbst angezündet zu haben. In der Nacht zum Freitag fassten Beamte den 57-Jährigen - allerdings nicht im Wald.
Die Suchaktion der Ansbacher Polizei zeigte Erfolg: In der Nacht zum Montag fanden die Beamten den vermissten Landwirt.

In der Nacht zum Freitag haben Zivilkräfte der Polizei Ansbach den Dietenhofener Landwirt, der wegen Brandstiftung seit einer Woche gesucht wurde, in Ebersdorf festgenommen. Der Bauer wurde umgehend in eine Fachklinik eingeliefert.

Mehrere Hundertschaften der Polizei haben am Donnerstag ein Waldstück nach dem mutmaßlichen Brandstifter von Dietenhofen durchsucht. Der Mann leidet offenbar unter Verfolgungswahn und steht unter dringendem Verdacht, Brände in seinen Scheunen gelegt zu haben.

Gegen 0.20 Uhr hörten die Beamten Geräusche aus dem Anwesen des Vermissten. Daraufhin umstellten sie das Gebäude und durchsuchten es mit einem Diensthund. Dort fanden sie den Landwirt. Da gegen den Landwirt bereits ein Haftbefehl vorliegt, wurde er sofort festgenommen.

Der Zugriff der Polizei erfolgte womöglich noch gerade rechtzeitig, denn der 31. Oktober könnte für den Vermissten ein "Finaltag" gewesen sein. An diesem Tag hat er Geburtstag und sein Vater war verstorben. Vermutlich glaubte der Bauer, dass er verfolgt werde und ihm jemand seinen Besitz wegnehmen wollte. Damit dies nicht passieren konnte, hatte er vermutlich die Scheunen angezündet.

In Dietenhofen im Landkreis Ansbach sind in der Nacht zum Dienstag drei Scheunen in Flammen aufgegangen und niedergebrannt. Dabei ist ein Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro entstanden. Die Polizei vermutet Brandstiftung, die Kripo Ansbach ermittelt.

Für die Anwohner in Ebersdorf habe nach Polizeiaussagen zu keiner Zeit Gefahr bestanden. Die Beamten vermuteten, dass der 57-Jährige nach der Brandstiftung noch einmal zu seinem Haus zurückkehren würde, um die letzten Besitztümer abzuholen. Trotzdem verlief die Suche und die Observierung seines Hauses lange erfolglos.

Bei den Bränden vor einer Woche befanden sich etwa 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz. Verletzt wurde laut Polizei niemand, es entstand aber ein Sachschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro.

Quelle: Nordbayern.de




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