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Stadthagen - Sprengstoffhunde im Einsatz nach Bombendrohung

Herausgegeben von in Pressemeldungen rund ums Diensthundewesen · 2/12/2014 17:52:23

Stadthagen (ots) - (BER)Heute Morgen gegen 09.45 Uhr drohte ein bislang unbekannter Mann telefonisch an, dass im Jobcenter eine Bombe explodieren würde. Der Leiter des landkreiseigenen Betriebes an der Jahnstraße nahm die Drohung sehr ernst, entschied sich sofort zu einer Räumung des Gebäudes und informierte zeitgleich das ebenfalls in dem Haus untergebrachte Sozialamt der Stadt Stadthagen sowie die Polizei. Da sich die Drohung gegen das Jobcenter richtete und damit nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine in Rinteln untergebrachte Außenstelle des Jobcenters gefährdet sein könnte, wurde auch die Dienststelle an der Seetorstraße geräumt. Nach einhelliger Meinung verliefen die Evakuierungen sehr zügig, geordnet, ruhig und unaufgeregt. Als eine besonders heikle Aufgabe erwies sich der Standort in Stadthagen, da sich die Behörde in einem umfangreichen Geschäfts - und Dienstleitungszentrum, dem Gerberhof, befindet. Neben den Jobcenter evakuierten die Stadthäger Polizeibeamten unterstützt von Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei, die sich zu einer Unterstützung sowieso in Stadthagen befanden, mehrere Geschäfte sowie einen Discounter im Gerberhof. Insgesamt handelte es sich um ca. 400 Personen in Stadthagen und Rinteln. Die Gebäude wurde anschließend durch speziell ausgebildete Sprengstoffspürhunde durchsucht, gefunden wurde glücklicherweise nichts. Zum Einsatz in Stadthagen kamen die belgischen Schäferhunde "Askan" und "Ben" aus Nienburg, in Rinteln Spezialhunde aus Seelze und Hildesheim. Der Landkreis Schaumburg bot den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Behörden eine gut geheizte Unterkunft im nicht weit entfernten Haupthaus an. Endgültig beendet wurden alle Maßnahmen in Rinteln und Stadthagen gegen 12.30 Uhr, in Rinteln war für eine kurze Zeit die Seetorstraße gesperrt. Die Polizei ermittelt nun gegen den Anrufer wegen des Verdachtes der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten.

Quelle: Polizei Niemburg-Schaumburg




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