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Schweiz - Polizeihund "Quiero" stellt jugendliche Einbrecher

Herausgegeben von in Pressemeldungen rund ums Diensthundewesen · 6/1/2016 23:49:29

BERN/LIMPACH - Nach einer Verfolgungsjagd haben Polizisten in der Nacht auf Sonntag vier 15- bis 18-jährige angehalten. Zwei von ihnen verdächtigt die Polizei, an verschiedenen Einbrüchen beteiligt gewesen zu sein.

Die Verfolgungsjagd begann laut einer Mitteilung der kantonalen Jugendanwaltschaft und der Kantonspolizei am Sonntagmorgen um zirka 0.30 Uhr in der Berner Bundesgasse. Dort fiel einer Patrouille des Botschaftsschutzes ein Auto auf, welches zu schnell und nur mit Standlicht unterwegs war.
Als die Botschaftsschützer das Auto stoppen wollten, fuhr der 18-jährige Lenker davon. Er setzte die Flucht laut dem Polizeicommuniqué trotz verschiedener Warnsignale durch die Patrouille und inzwischen alarmierter Kollegen fort.
Im Berner Ostring bog der 18-Jährige auf die Autobahn ein, wo es zu mehreren Manövern kam, welche auch Polizisten gefährdeten. In Schönbühl verliess der junge Mann die Autobahn und setzte die Fahrt durch Schönbühl, Urtenen, Jegenstorf und Grafenried fort, ehe er in Richtung Etzelkofen abbog. Danach befuhr er auch Feld- und Waldwege sowie Äcker.

Diensthund Quiero schnappte die vier Teenager.
An einem Waldrand nahe Limpach verliessen schliesslich die vier Insassen das Auto. In der Folge gelang es den Polizisten mit Hilfe eines Diensthunds, die vier jungen Leute zu stellen. Es handelt sich nebst dem 18-jährigen Lenker um den 15-jährigen Beifahrer sowie zwei 18- und 17-jährige Mitfahrerinnen.
Ersten Abklärungen zufolge waren die vier mit einem gestohlenen Auto unterwegs, an dem ebenfalls entwendete Solothurner Nummernschilder montiert waren. Im Zug weiterer Ermittlungen nahm die Polizei im Verlauf des Sonntags ein 16-jähriges Mädchen und einen 17-jährigen Jugendlichen vorübergehend fest.
Auch sie werden - wie der 18-jährige Lenker und der 15-jährige Beifahrer - dringend verdächtigt, an Einbruchsdelikten beteiligt gewesen zu sein. Diese vier jungen Leute befinden sich weiterhin in Haft.

Quelle: Blick.ch





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