Köln - Bericht der "BILD" zur "Diensthunde-Affäre" - Rund um das Diensthundewesen - Die Polizeihundefreunde

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Köln - Bericht der "BILD" zur "Diensthunde-Affäre"

Herausgegeben von in Pressemeldungen rund ums Diensthundewesen · 12/5/2015 19:50:41

Münster/Köln – Es sind schwere Vorwürfe der Gewerkschaft der Polizei. Werden in NRW unbequeme Polizisten, die kritische Fragen stellen und auf Probleme hinweisen, abgestraft und aussortiert?

Es geht um die sogenannte „Diensthunde-Affäre”.

Weil es in der Hundestaffel in Köln angeblich zu Mobbing, sexueller Belästigung und Beleidigung gekommen war, beschuldigte das Landesamt für Aus- und Fortbildung (LAFP) plötzlich Andreas P. (52), den seit Jahren anerkannten Ausbilder der Polizei Münster, er habe mit umstrittenen Trainingsmethoden landesweit die Hundeführer entzweit.

Es wurde behauptet, P. würde Diensthunde unnötig scharf machen, würde sie quälen und misshandeln.

Beweise dafür gab es keine.

Trotzdem wurde sogar die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Nach fünf Monaten sagt nun aber der Justiz-Sprecher auf BILD-Anfrage: „Es gibt noch nicht einmal einen Anfangsverdacht gegen den Ausbilder.”

Im Klartext: Alle erhobenen Vorwürfe sind entkräftet.

Arnd Breitkopf, GdP: „Doch Andreas P. wird nicht rehabilitiert. Wir vermuten, dass es eine Kampagne gegen den Beamten gibt, weil er Probleme und Unzulänglichkeiten in der Hundeführer-Ausbildung benannt hat. Das ist skandalös, gerade innerhalb der Polizei muss nach rechtsstaatlichen Prinzipien gehandelt werden, die nachgewiesene Unschuld darf nicht ignoriert werden.”
Polizei Hund
Waren bis zum tragischen Unfall ein starkes Team: Eric Eslary († 50) und Polizeihund Blek
Bis zuletzt an seiner Seite Polizeihund bewacht sterbendem Partner

Der bald scheidende Münsteraner Polizeipräsident stellte sich bislang vor den gemobbten Mitarbeiter, doch das Innenministerium will ihn weiterhin strafversetzen.

Breitkopf: „Vor der Diffamierungskampagne genoss der Kollege einen ausgezeichneten Ruf. Es liegen unzählige Dankschreiben von Polizeibehörden aus ganz Deutschland vor. Er muss endlich seine gute Arbeit fortsetzen dürfen.”

Victor Ocansey, LAFP: „Sowohl das disziplinar- als auch das strafrechtliche Verfahren sind noch nicht abgeschlossen. Solange die Vorwürfe nicht vollständig geklärt sind, kann keine Entscheidung über seinen weiteren Einsatz getroffen werden.”

Quelle: BILD.de




Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü
Counter html Code