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Nürnberg - Bargeldspürhund "Connor" hat schon über 400000 Euro erschnüffelt

Herausgegeben von in Pressemeldungen rund ums Diensthundewesen · 9/8/2015 21:10:13

Gutes Näschen: Dieser Hund hat 400.000 Euro erschnüffelt

Banknotenspürhund Connor ist in Nürnberg stationiert - und recht erfolgreich -

NÜRNBERG - Connor hat ein feines Näschen: Der Deutsche Schäferhund hat bereits 400.000 Euro erschnüffelt. Geld aus einer Straftat. Denn der vierjährige Rüde gehört zur Polizeihundestaffel Mittelfranken, die in Nürnberg stationiert ist.
Dass Connor ein gutes Näschen hat, das hat der Banknotenspürhund bereits mehrfach bewiesen. Schon über 400.000 Euro wurden durch den Hund eingesackt.

Dass Connor ein gutes Näschen hat, das hat der Banknotenspürhund bereits mehrfach bewiesen. Schon über 400.000 Euro wurden durch den Hund eingesackt.

Es war Connors größter Fund. Viel kleiner ist der Betrag, den ein Polizeibeamter aus seinem Portemonnaie zieht: Um Connor auf die Probe zu stellen, versteckt er in der Fahrzeughalle der Polizeieinheit einen Fünf-Euro-Schein. Herrchen Heiko Bley führt den Vierbeiner in die Halle. Connor schnüffelt hin und schnüffelt her. Nach wenigen Sekunden wird er ruhig und setzt sich hin. Er "friert ein" - und hat den versteckten Geldschein gefunden.Connor ist ein sogenannter  Banknotenspürhund. Von ihnen gibt es bei der Bayerischen Polizei acht Exemplare, zwei davon in Mittelfranken, einer stammt aus Ansbach, Connor aus Nürnberg. Für den Vierbeiner haben Geldscheine einen besonderen Geruch, den er mit seinen 220 Millionen Riechzellen herausschnuppert. Darauf wurden Connor getrimmt. Hundeführer Bley hat seinen Freund auf vier Pfoten mit Falschgeld trainiert - Blüten, die von der Polizei einst sichergestellt wurden.

Connor kann auch Dollars riechen

Doch welchen Stoff schnuppert ein Banknotenspürhund eigentlich? Eine eindeutige Antwort können auch Hundeführer Bley und der Dienststellenleiter  Norbert Hofmayer nicht geben. "Es ist die chemische Zusammensetzung, die Mischung aus Farben und Lösungsmittel“, erklärt Hofmayer. Auch andere Währungen kann Connor riechen, Dollar zum Beispiel.

Dass Polizeihunde auf Banknoten abgerichtet werden, ist eher selten. Die meisten sind auf Sprengstoff, Drogen, Waffen, Leichen oder lebende Menschen abgerichtet. Ausgebildet werden sie in der Diensthundeschule in Herzogau nahe an der tschechischen Grenze.

Sobald die Helfer auf vier Pfoten zehn Jahre alt sind, "pensioniert" die Polizei die Hunde. „Das kann aber auch früher sein“, sagt Hofmayer. Dann, wenn das Tier den Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Das stellen die Beamten bei der Jahresleistungsprüfung fest..Connor wird seinen Lebensabend bei der Familie Bley genießen. Der Diensthundeführer hat noch einen weiteren Schäferhund zu Hause. „Privat, der arbeitet nicht für die Polizei“, sagt er. „Connor und er sind die dicksten Kumpels.

Quelle: Nordbayern.de




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