Spürnasen in Sachsen-Anhalt - Rund um das Diensthundewesen - Die Polizeihundefreunde

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Spürnasen in Sachsen-Anhalt

Herausgegeben von in Pressemeldungen rund ums Diensthundewesen · 24/1/2015 22:23:30

Ihre feine Spürnase, ihre Schnelligkeit und Wendigkeit machen Diensthunde zu unverzichtbaren Mitarbeitern der Polizei. Neue Zahlen zeigen: Sie sind stark gefragt.

Sachsen-Anhalts Polizeihunde sind im vergangenen Jahr häufiger im Einsatz gewesen als noch 2013. Die Vierbeiner wurden etwa 3740 Mal auf die Suche geschickt - nach Straftätern und Vermissten, Rauschgift, Sprengstoff, Brandmitteln sowie Leichen, wie das Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage mitteilte. Für diese Aufgaben seien die Staffeln im Jahr zuvor rund 3600 Mal gerufen worden. Besonders gefragt sind Fährtenhunde, die auf der Suche nach Vermissten oder Straftätern eingesetzt werden. 2014 gab es mehr als 2800 solcher Einsätze, 2600 waren es im Jahr zuvor gewesen. Die Zahl der Diensthunde bei der Polizei hat unterdessen abgenommen von 109 im Jahr 2013 auf nun 94.

An der Seite von den rund 80 Diensthundeführern arbeiten verschiedene Hunderassen: Neben dem Belgischen und Deutschen Schäferhund sind das auch der Bayerische Gebirgsschweißhund, der Französische Laufhund und der Hollandse Herder. Die Schule für Diensthundführer Sachsen-Anhalt bildet auch Beamte für die Nachbarländer Brandenburg und Thüringen aus, hieß es weiter. Als Schutzhunde hatten die ausgebildeten Vierbeiner im vergangenen Jahr 428 Einsätze - in den Vorjahren hatte es keine statistische Erfassung gegeben, wie das Innenministerium weiter mitteilte.

Sachsen-Anhalt gehört zu den Bundesländern, die sich auch um Diensthunde im Ruhestand kümmern. 38 ehemalige Polizeihunde führt das Innenministerium auf. Eine Kleine Anfrage der Grünen hatte im vergangenen Jahr ergeben, dass das Land eine monatliche Aufwandsentschädigung von 50 Euro für die Haltung und Pflege der Senioren-Hunde zahlt. Beamte, die aktive Diensthunde bei sich beherbergen, entschädigt das Land mit monatlich 65 Euro.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung




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