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Hamburg - Polizeihund "Hank" stellt flüchtigen Betrüger

Herausgegeben von in Pressemeldungen rund ums Diensthundewesen · 8/9/2015 18:11:05

Hamburg (ots) - Zeit: 07.09.2105, 15:05 Uhr Ort: Hamburg-Bramfeld, Bramfelder Chaussee

Eine Sofortfahndung mit neun Funkstreifenwagen und dem Polizeihubschrauber Libelle führte zur Festnahme von zwei 18 und 40 Jahre alten Männern sowie einem 17-jährigen Jugendlichen, denen versuchter, gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen wird.

Bei einer Mitarbeiterin einer Filiale der Postbank in Hamburg-Bramfeld wollten der 40-Jährige und sein 18-jähriger Begleiter sogenannte "Post-Identen" bekommen. Dazu legten die beiden Männer niederländische Ausweise vor. Die Angestellte bemerkte, dass die aus Sierra Leone und Togo stammenden Männer Fälschungen vorgelegt hatten und informierte einen weiteren Mitarbeiter, der die Polizei alarmierte. Die mutmaßlichen Betrüger verließen die Filiale und wollten gemeinsam mit einem vor dem Geschäft stehenden Jugendlichen von der Elfenbeinküste flüchten. Der 17-Jährige konnte in der Bramfelder Chaussee festgenommen werden, den 18-Jährigen nahmen die Beamten im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses im Mützendorpsteed fest. Ein Diensthundeführer mit Diensthund "Hank" stellte den 40-Jährigen schließlich auf einem Grundstück im Trittauer Amtsweg.

Die Ermittlungen wurden vom Betrugsdezernat des Landeskriminalamtes (LKA 52) übernommen. Die Beamten haben Hinweise darauf, dass illegal erlangte "Post-Identen" genutzt werden, um damit Girokonten zu eröffnen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die 17 und 18 Jahre alten Tatverdächtigen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Der 40-Jährige ist bereits einschlägig polizeibekannt und wurde einem Haftrichter zugeführt.

Quelle: Polizei Hamburg




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