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Österreich - Brandmittelspürhund "Gringo" im Einsatz vergiftet

Herausgegeben von in Pressemeldungen rund ums Diensthundewesen · 28/3/2015 20:37:11

Dieser Zwischenfall ist in der Geschichte der Kärntner Polizeihundestaffel einzigartig.“ Ewald Müller, seit 24 Jahren Hundeführer in Uniform und seit acht Jahren Diensthundereferent in der Landespolizeidirektion ist erschüttert. „Gringo“, neun Jahre alter Langhaarschäfer und Kärntens einziger Brandmittelspürhund, ging nach einem Großbrand in Klagenfurt-Ehrental in den Einsatz. In einem als Lagerhalle verpachteten Objekt in unmittelbarer Nähe des Schlosses war gegen vier Uhr früh Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr hatte alle Hände zu tun, die Ausbreitung der meterhohen Flammen auf andere Objekte zu verhindern.

Nach Auskühlen des Brandschuttes trat „Gringo“ auf den Plan. Seine feine Spürnase hatte ihn in den letzten Jahren immer wieder zu Geruchsvarianten und Substanzen geführt, die den Ermittlern ohne vierbeinige Hilfe verborgen geblieben wären. Nach mehreren Stunden Arbeit rang „Gringo“ plötzlich nach Luft, verlor kurz das Bewusstsein und das Gleichgewicht. Sein „Herrl“ reagierte schnell. Er brachte ihn zur Vertrauenstierärztin der Polizeihundestaffel, Bettina Reauz-Pribernig. „Der Gesundheitszustand von „Gringo“ war lebensbedrohend. Die Blutwerte waren katastrophal, er hatte innere Blutungen, seine Lunge war schwer in Mitleidenschaft gezogen“, schildert die Veterinärmedizinerin.

Quelle: Kleine Zeitung




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