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Kassel - Polizeihund stöbert auf der Flucht weggeworfene Drogen auf

Herausgegeben von in Pressemeldungen rund ums Diensthundewesen · 20/11/2014 21:39:49

Kassel (ots) - Beamte der Fahndungsgruppe der Polizeiautobahnstation Baunatal nahmen gestern Nachmittag in der Kasseler Innenstadt einen 20-Jährigen aus Kassel fest, der im dringenden Tatverdacht steht, mit Drogen gehandelt zu haben. Er hatte zuvor versucht, einer Polizeikontrolle zu entgehen und war zu Fuß geflüchtet. Während des Weglaufens warf er insgesamt acht verkaufsfertige Portionen Marihuana, ein Handy und ein Teleskopschlagstock fort. Die Beamten setzten nach der Festnahme einen Drogenspürhund ein, der die Betäubungsmittel entlang des Fluchtwegs fand.

Wie die beiden Zivilfahnder berichteten sprachen sie gegen 15.40 Uhr in der Straße "Schöne Aussicht" eine Personengruppe an. Nachdem sich die Beamten als Polizeibeamte ausgaben und eine polizeiliche Überprüfung ankündigten, rannte ein junger Mann aus der Gruppe in Richtung Friedrichsplatz davon. Ein Beamter sprintete über den Friedrichsplatz hinterher, holte den Flüchtenden in der Unteren Karlsstraße ein und nahm ihm am "Dock 4" fest. Da der 20-Jährige während der Flucht Gegenstände fortwarf, setzten die Beamten einen Drogenspürhund ein. Auf dem Weg zurück konnten neben einem Handy und einem Teleskopschlagstock insgesamt acht verkaufsfertige Drogenportionen gefunden und sichergestellt werden. Der 20-Jährige bestätigte schließlich, die Drogen und anderen Gegenstände weggeworfen zu haben. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des 20-Jährigen konnten weitere szenetypische Utensilien wie eine Feinwaage und Verpackungsmaterial sichergestellt werden.

Bei der Kontrolle der anderen Personen an der Schönen Aussicht hatten sich keine weiteren polizeirelevanten Erkenntnisse ergebn.

Der 20-Jährige muss sich nun wegen dem Verdacht des illegalen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten. Die weiteren Ermittlungen werden beim Kommissariat 34 der Kripo Kassel geführt.

Quelle: PP Nordhessen




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