Osnabrück - Rauschgiftspürhund "Kjell" spürt über 15kg Drogen auf - Rund um das Diensthundewesen - Die Polizeihundefreunde

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Osnabrück - Rauschgiftspürhund "Kjell" spürt über 15kg Drogen auf

Herausgegeben von in Pressemeldungen rund ums Diensthundewesen · 10/10/2014 21:01:52

Gleich zwei Mal gelang es den Osnabrücker Zöllnern in den vergangenen Tagen, die Einfuhr von Rauschgift zu verhindern. Bereits am Abend des 7. Oktober 2014 kontrollierten die Beamten auf dem Parkplatz Waldseite Süd an der Autobahn 30 einen zuvor aus den Niederlanden eingereisten Reisebus.

Nach Befragen der Reisenden wurde auch das Gepäck kontrolliert. Im Gepäck eines Fahrgastes wurden die Zöllner fündig. Unter mehreren Lagen Kleidung fanden sie eine Aluminiumtüte, die augenscheinlich Betäubungsmittel enthielt. Die Drogen waren in mehrere Lagen Aluminiumfolie und Kaffeepulver verpackt. Es handelt sich um 720 Gramm Amphetamin, auch bekannt als Speed. Der Schwarzmarktwert des Amphetamins beläuft sich auf rund 11.000 Euro. Der Reisende wurde daraufhin vorläufig festgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Am 8. Oktober 2014 überprüften Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Schüttorf ein zuvor aus den Niederlanden eingereistes estnisches Fahrzeug.
Der Fahrer verneinte die Frage nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmitteln und Bargeld. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs kam Rauschgiftspürhund Kjell zum Einsatz. Am hinteren Bereich des Fahrzeugs zeigt er reges Interesse.
Nachdem der Fahrer der Aufforderung, den Kofferraum frei zu räumen nachgekommen war, stellten die Beamten fest, dass im Kofferraumboden einige Veränderungen vorgenommen waren und der Boden mit einer Teerfolie frisch verklebt war.

Beim Aufschneiden dieser Folie förderten die Beamten insgesamt 26 Tüten mit Marihuana und zehn in Folie verschweißte Blöcke Amphetamin zutage. Insgesamt waren hier 5,2 Kilogramm Marihuana und 10,4 Kilogramm Amphetamin versteckt. Der Schwarzmarktwert der Betäubungsmittel beläuft sich auf circa 195.000 Euro. Der Fahrer wurde daraufhin vorläufig festgenommen.

Beide Reisende wurden jeweils dem Haftrichter am Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde in beiden Fällen Haftbefehl erlassen und die Beschuldigten wurden in die Justizvollzugsanstalt Lingen eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen - Dienstsitz Nordhorn - übernommen.

Quelle: Zoll.de




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