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Herzogau - Polizeipräsident Sommer besucht die Diensthundeschule

Herausgegeben von in Pressemeldungen rund ums Diensthundewesen · 8/7/2015 20:22:48

AMBERG/HERZOGAU. Die starke Position der Zentralen Diensthundeschule Herzogau (Landkreis Cham) im Diensthundewesen der Bayerischen Bereitschaftspolizei soll weiter ausgebaut werden. Bereitschaftspolizeipräsident Wolfgang Sommer stattete der Schule Anfang Juli einen Besuch ab, sprach mit den Mitarbeitern über die Perspektiven der nächsten Jahre und machte sich vor Ort ein Bild über Arbeit und Neuerungen.

Sommer lobte die positive Entwicklung der Einrichtung, die am Sonntag, 20. September, mit einem Tag der offenen Tür ihr 15-jähriges Bestehen feiert. Die Schnüffelarbeit der Diensthunde der Bayerischen Polizei trägt auf jeden Fall reiche Früchte: Erst vor kurzem fand ein Banknotenhund im Raum Regensburg 400.000 Euro Falschgeld.

Erster Polizeihauptkommissar Armin Fütterer, Leiter der ZDHS, begrüßte den Besuch aus dem Bamberger Präsidium. Neben Polizeipräsident Sommer waren Polizeidirektor Gerd Enkling, Leiter des Sachgebiets Aus- und Fortbildung, sowie Polizeirat Heinz Hanisch und Erster Polizeihauptkommissar Armin Süppel aus dem Sachgebiet gekommen. Aus Ainring war Leitender Polizeidirektor Johann Peter Holzner, Leiter des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei (BPFI) angereist, dem die ZDHS angegliedert ist.
Fütterer erklärte, dass zum Beispiel das neue Konzept in der Schutzhundeausbildung seit 1. Januar umgesetzt wird und positive Ergebnisse zeige. Statt wie bisher sechs Wochen kommen die Teilnehmer nun zwei mal drei Wochen nach Herzogau. Sie müssen an ihren Dienststellen entsprechende Vorarbeit leisten und werden nach einer Leistungsfeststellung zum Lehrgang zugelassen. Die Verzahnung mit dem Einzeldienst wird enger.

Leitender Polizeidirektor Holzner fasste zusammen, was sich in jüngster Vergangenheit alles getan hat und lobte: „Die Zentrale Diensthundeschule hat enorm etwas auf den Weg gebracht.“ Polizeipräsident Sommer sagte zu den Mitarbeitern: „Kompetenz und Anerkennung der Zentralen Diensthundeschule sind ihr Verdienst.“ Um mit Blick auf die Zukunft zu betonen: „Die weitere Fortentwicklung liegt uns sehr am Herzen.“

Sommer strebt gerade auch im Diensthundewesen eine weitere Intensivierung in der internationalen Zusammenarbeit an, vor allem im europäischen Raum, ebenso eine enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft und Innovationen in der Ausbildung. Weiter sei der Umgang mit Asservaten aufgrund verschärfter Abgaberegelungen ein Thema, dem man sich nicht entziehen könne.
Bei allen wichtigen Themen im Diensthundewesen solle die ZDHS als Kompetenz- und Entwicklungszentrum mitreden, betonten Sommer und Enkling und sagten ihre Unterstützung zu.

Aus den Reihen der Hundeausbilder und Mitarbeiter kamen eine Reihe von Anregungen zur Ausbildung der Diensthunde ebenso wie zu wissenschaftlichen Themen, etwa zur Verhaltensforschung oder der weiteren Forschung über den Geruchssinn des Hundes.

Fütterer: " Innovatives Vorgehen ist das Ziel!"

Armin Fütterer unterstrich die vorhergehenden Aussagen mit den Worten: „Von Bayern wird eine Vorreiterrolle erwartet. Wir sollten innovativ nach vorne gehen.“

Nach der Besprechung besichtigten die Gäste mit Polizeipräsident Sommer den neuen Sprengstoffbunker an der ZDHS, hatten die Möglichkeiten bei Prüfungen zuzuschauen, die an diesem Tag stattfanden, und fuhren anschließend noch in das Camp Reed in Rötz, um sich unter anderem über die Ausbildung der Sprengstoffhunde zu informieren.

Quelle: Polizei Bayern




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